Private und Anrufe unter Kollegen annehmen

Da wir uns privat am Handy oder auch am privaten Festnetzanschluss vollkommen anders melden als beruflich, besteht die Gefahr hier etwas zu verwechseln.

Bei privaten oder firmeninternen Telefongesprächen wird erst nach dem Melden des Gesprächspartners gegrüßt. Denn als Privatperson oder unter Kollegen sind Sie kein Dienstleister oder Händler, der etwas verkaufen möchte.

Im Geschäftsleben hingegen wird zweimal gegrüßt. Das erste Mal aus Höflichkeit. Damit zeigen Sie dem Gesprächspartner, dass Sie für ihn zur Verfügung stehen. Nachdem sich dieser namentlich mit Gruß gemeldet hat, begrüßt Sie ihn ebenfalls persönlich mit seinem Namen.

Weil ein Handy personifiziert ist, melden sich viele dort nur mit „Hallo“ oder „Ja“. Nun gut, nett ist das nicht, da man beim Anrufer den Eindruck erweckt, dass er gerade stört. „Peter Schmid“, gefolgt von einer klaren Pause ist da nicht nur die elegantere, sondern auch noch wesentlich höflichere Variante.

Auch die Displayerkennung sollte privat und unter Kollegen genutzt werden. Alles andere wirkt aufgesetzt. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie Ihre Kontakte im System pflegen. Dann können Sie ohne Probleme abheben und den Anrufer gleich mit Gruß und Namen ansprechen. Das spart nicht nur Zeit, sondern ist auch sehr zuvorkommend und aufmerksam.

Über Vera Reich

Vera Reich ist Expertin für alle Fragen rund ums gute Benehmen. In ihrem Blog "Knigge für Alle – was Viele nicht wissen" beantwortet sie häufige Fragen zum Thema Knigge, gutem Umgang und guter Kommunikation. Vera Reich ist von der IHK zertifizierte Knigge-Trainerin sowie Fördermitglied des Deutschen Kniggebund e.V. Sie bietet regelmäßig Knigge-Seminare für Sie oder Ihre Mitarbeiter an.

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