Geschenke ohne Karte?

Haben Sie schon einmal vom Boten einen Blumenstrauß bekommen und die Karte vergeblich gesucht? Oder wurden Sie auf Ihrer Feier von mehreren Personen beschenkt und an einem Geschenk fanden Sie noch nicht einmal ein Hinweis, von wem es sein könnte?

Dann geht es Ihnen so wie vielen. Das kann richtig peinlich werden, wenn man sich im Nachhinein vor lauter Trubel nicht erinnern kann, von wem man was geschenkt bekommen hat. Oder die Geschenke werden gar nicht in Anwesenheit der Gäste auspackt, was auch sehr oft der Fall ist.

Solch peinliche Situationen lassen sich vermeiden, wenn sich jeder Schenkende an die sinnvolle Regel hält, eine zumindest unterschriebene Karte anzuhängen.

Wenn Sie Nettes und Persönliches ergänzen, wird Ihnen das natürlich zusätzlich hoch angerechnet. Doch keinerlei Signatur zu hinterlassen, ist beinahe schon unhöflich. Am cleversten ist es, das Geschenk nebenbei auf der Karte zu erwähnen. Dann können die Karten sogar durcheinander geraten und der Beschenkte behält immer noch den Überblick.

Denn oft spricht man später noch einmal über die Feier und die Geschenke oder bedankt sich noch einmal dafür. Gut wenn man dann weiß, von wem man was bekommen hat.

Karte zu Geschenken: Geburtstage, Jubiläum, Gastgeschenk, zum Dank, Taufe, Kommunion, Konfirmation, Hochzeit, Trauergebinde und vielen andere Gelegenheiten.

Ein paar Kommentare zu “Geschenke ohne Karte?

  1. Hans-Peter

    Liebe Frau Reich,
    darf man schon in der Einladung für ein größeres Fest die Gäste bitten, nichts zu schenken. Stattdessen gerne einen Geldbetrag zu spenden? Gerne mit dem Hinweis, dass ihr Kommen schon als Geschenk gesehen wird?

    L G

    Antworten
    1. Vera Reich Autor des Beitrags

      Lieber Hans-Peter,

      herzlichen Dank für Ihre Anmerkung. Ab einem gewissen Alter und Lebensstandard ist es großartig solche Einladungen auszusprechen, auch Ihre Formulierung gefällt mir sehr.

      Ein großherziger, positiver Trend ist auch, zu Bestattungen statt, Kränze und Blumen in Auftrag zu geben, zu spenden. Wohin gespendet werden soll, sollte vor dem Tod kommuniziert werden. Die Angehörigen werde sich nicht eigenständig für entscheiden.

      Ihnen eine gute Zeit

      Vera Reich

      Antworten

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