Handgeschriebenes

Mitgefühl - Stift KonzeptIst die Korrespondenz nicht viel leichter geworden? Ich meine ja. SMS, E-Mail, soziale Netzwerke sind tolle Möglichkeiten zu kommunizieren – solange man nicht davon überflutet wird und natürlich die Umgangsformen wahrt. Dennoch sollte man einige Schriftstücke nach wie vor mit der Hand und möglichst mit Füller schreiben.

Dazu zählen:

  • Kondolenzkarten
  • Glückwunschkarten
  • die Begleitkarte zum Geschenk
  • Tischkarten (die Sie übrigens immer von beiden Seiten mit dem Namen versehen)
  • Dankschreiben (etwa nach einer Einladung)

Japanische Geschäftspartner legen zum Beispiel ebenso sehr großen Wert auf Handgeschriebenes. Zum Neujahrsfest, zum Firmenjubiläum, oder wenn Sie ein Geschenk überreichen, ist eine handgeschriebene Karte fast schon ein Muss. Oder nehmen Sie Frankreich: wenn Sie dort nach einer Verabredung einen Blumenstrauß ins Büro oder nach Hause liefern lassen, ist es ausgesprochen stilvoll das Kärtchen selbst beschriftet und signiert zu haben.

Weniger zwingend sieht es bei Gedichten, Liebesbriefen oder geschäftlichen Weihnachtskarten aus. Menschen mit Format jedoch verfassen auch diese Schriftstücke mit der Hand und versenden sie mit der guten alten Post auf wertvollem Papier mit ansprechender Briefmarke.

Über Vera Reich

Vera Reich ist Expertin für alle Fragen rund ums gute Benehmen. In ihrem Blog "Knigge für Alle – was Viele nicht wissen" beantwortet sie häufige Fragen zum Thema Knigge, gutem Umgang und guter Kommunikation. Vera Reich ist von der IHK zertifizierte Knigge-Trainerin sowie Fördermitglied des Deutschen Kniggebund e.V. Sie bietet regelmäßig Knigge-Seminare für Sie oder Ihre Mitarbeiter an.

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