Über den Umgang mit behinderten Menschen

figur mit blindenhundEin ausführlicher Artikel auf Rolling Planet thematisiert gut den Umgang mit mit Menschen mit Behinderung. Zusammenfassend möchte ich auf die wohl größten Fauxpas im Umgang mit behinderten Menschen aufmerksam machen:

  • Reduzieren Sie einen Menschen nicht auf dessen Beeinträchtigung. Das Handicap ist nur ein Teil seines Lebens.
  • Fragen Sie nicht nach dem Grund der Beeinträchtigung. Behinderte Menschen wissen sehr wohl, wem sie die Geschichte erzählen möchten.
  • Übergehen Sie diese Personen nicht. Sprechen Sie sie direkt an und nicht nur deren Begleitpersonen.
    Fragen Sie zuerst, ob Sie helfen können und helfen Sie erst, wenn es erwünscht ist.
  • Kommunizieren Sie mit blinden Menschen ausgiebiger. Teilen Sie die Geschehnisse um Sie herum mit.
    Auch blinde Personen möchten während einem Gespräch angeschaut werden.
  • Der Gebärdensprachdolmetscher ist nicht Ihr Gesprächspartner, sondern der Behinderte, stumme oder taubstumme Mensch. Während einer Unterhaltung sehen Sie ihn an.
  • Achten Sie auf die Distanzzonen. Behinderte Menschen wollen nicht von Fremden gestreichelt werden.
  • Lenken Sie einen Blindenhund nicht von seiner Arbeit ab.

Über Vera Reich

Vera Reich ist Expertin für alle Fragen rund ums gute Benehmen. In ihrem Blog "Knigge für Alle – was Viele nicht wissen" beantwortet sie häufige Fragen zum Thema Knigge, gutem Umgang und guter Kommunikation. Vera Reich ist von der IHK zertifizierte Knigge-Trainerin sowie Fördermitglied des Deutschen Kniggebund e.V. Sie bietet regelmäßig Knigge-Seminare für Sie oder Ihre Mitarbeiter an.

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